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 Hier gibt es in regelmäßigen Abständen eine neue Real-Satire.
Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen ist natürlich rein zufällig und nicht gewollt oder beabsichtigt. Ich wünsche euch viel Spaß und Freude.

Die Serie im Blog über Nachbarn und was man da erleben kann

 

   


18. August 2015, 11:11

Morgengedanke

Es gibt Menschen, die benutzen ihrer Erkrankung als permanente Ausrede für ihre eigene Unfähigkeit und ihre Misserfolge. Das ist ihre eigentliche Krankheit. In diesem Sinne einen gesunden Tag.

Redakteur




03. August 2015, 00:04

Nachtgedanken

Manche Menschen glauben sie können Bücher schreiben, man möchte ihnen empfehlen, sich besser ein anderes Hobby zu suchen. Bergwandern, soll ja entspannen.

Redakteur




26. Juni 2015, 16:09

Neues, von Mutti mit dem Dachschaden

Tja, Kinners es ist wieder Freitag und? Ja, richtig die Mutti mit dem Dachschaden zäumt sich wieder auf und gleich geht es wieder zum abfeiern in die Dorfkneipe. Tja, so eine Woche ist ja auch anstrengend. Montag hat sie sinnig wie sie nun mal ist, erst einmal die Mülltonnen hübsch geputzt, nur vor außen natürlich, denn mit den Maden so innen hat sie es nicht so. Na ja, wer hat es schon mit Verwandten. Dienstag hat sie sich dann der Vorgartenarbeit gewidmet nebst ihrem Sohn, der ungefähr 3 Zentner wiegt und sich mit nahezu asthmatischem Röcheln auf dem Boden des Vorgartens wälzte. Da ich ja inzwischen der schmerzfreiste von ganz Köln bin, trabte ich durch diese wahre Ansammlung von Dreck und Chaos zur Mülltonne und zerriss in aller Seelenruhe die Kartonagen, die sich angesammelt hatten. Ich hatte die Ruhe eines indischen Wasserbüffels und sie wagte nicht das Wort an mich zurichten. Ich musste schon schmunzeln. Wie feige dies Tusse ist, ist unbeschreiblich, nur eine große Klappe, wenn ihrer Lobbyfreundin dabei ist. Allerdings ist die auch inzwischen mehr als Schweigsam, seit ich ihr klar gemacht habe, dass sie sich hier strafbar macht wenn sie Müll durchforstet und Daten unreflektiert weiter gibt die nicht für sie, sondern für die Verbrennungsanlage bestimmt sind. Das Müllforschungsprogramm wurde von daher eingestellt. Löblich, wie ich meine. Na ja, am Garten haben sie nun auch nicht mehr so die rechte Freude. Er ist ziemlich verwildert. Ich persönlich kümmere mich darum nicht mehr, außer wenn die Türen Tag und Nacht offen stehen, so das Jan, Karl und Olli hier rein schleichen können, dann schließe ich die Türen und lösche das Licht. So wie neulich Nachts, da wurden sogar Gegenstände laut rumpelnd aus dem Haus/​Garten getragen, aber das stört mich nicht mehr. Ich weiß nicht einmal was es war, was dort entsorgt wurde zu nächtlicher Stunde. Vermutlich eins der 1000 Fahrräder die sich jetzt im Garten befinden, einige davon wurden seit Jahren nicht mehr bewegt, so dass die Natur sie sich zurück holt.
Von Gartenarbeit haben die Damen jedenfalls auch keinen blassen Schimmer, da liegen Berge von Unkraut zusammengefegt, zur Verrottung freigegeben, statt diese mal zu entsorgen. Mir kann das ja egal sein, sollte jemals eingebrochen werden, kann man nur hoffen, dass sie alle gut versichert sind. Tage „der Offenen Tür“ sollten sich eben auf öffentliche Institutionen beziehen. Tja, und gleich ist es wieder so weit, schön dass es noch gewisse Regelmäßigkeiten gibt.
In diesem Sinne bis neulich Nachbarn …

Redakteur




27. Januar 2015, 18:40

Im Regen stehen …


Kennt ihr dieses wundervolle Gefühl im Regen spazieren zu gehen? Besonders mag ich den Regen in Irland und Schottland diesen feinen nieselnden Regen, der sanft und dennoch durchdringend die Kleidung durchnässt. Der leichte Wind, der sanft über die Wiesen streicht und der dir den Regen ins Gesicht weht. Diese feinen und feinsten Tröpfchen, die sich in den Haaren, oder wie bei mir im Bart fangen, die kleinen Bäche die dann im Gesicht herunter rinnen und dir meistens in die Kleidung. Du spürst wie sich deine Kleidung unweigerlich mit Wasser vollsaugt und es macht dir nichts aus, weil da das Gefühl in dir hoch kommt, dass es dich reinigt, dass es deine Seele wäscht und vom Alltag befreit, dass dir plötzlich nichts mehr so wichtig ist wie dieses Gefühl im Einklang der Natur. Diese sanften vom Regen durchtränkten grünen Hügel, auf der Insel hinter dem Wind und plötzlich fühlst du, dass dieses Gefühl, dir kein Geld und kein Luxus dieser Welt geben können. Du stehst da und der Regen erreicht deine Haut und du weißt alles ist gut und plötzlich hat der Satz: „Im Regen stehen!​“ eine ganz andere und völlig neue Bedeutung für dich.

Redakteur




04. Dezember 2014, 19:15

Noch mehr neues von Mutti mit dem Dachschaden

Mutti mit dem Dachschaden
Ja Leute, was soll ich sagen. Nun knallt sie ganz durch. Mutti mit dem Dachschaden feiert eine Gartenparty im Dezember, inklusive offenem Feuer vor dem Wohnzimmerfenster. Sollte ich jetzt die Polizei, oder die Feuerwehr holen, oder gar das Ordnungsamt? Vielleicht noch einen Irrenarzt?
Oder bin ich zu intolerant? Vielleicht hat sie sich ja auch nur im Datum geirrt und es ist Ostern und nicht Weihnachten im Anmarsch?
Ich liebe offene Feuer, im Kamin, aber nicht im Garten in einem Wohngebiet. Ich halte das für eine nicht zu unterschätzende Gefahr, besonders dann wenn noch Alkohol im Spiel ist, ich meine wir wissen ja das „Mutti“ gerne mal einen schluckt und wenn dann so die Stimmung steigt, nicht das sie noch Opfer des Feuers wird. Man muss ja auch an den Gestank denken, den das verursacht. So verbranntes Fleisch ist jetzt eher nicht meins.
Die Steigerung ist dann jetzt noch eine Gesangsdarbietung, so dass jeder ordentliche Schulchor schreien weglaufen würde. „Alte Weiber die singen und krähen soll man bei Zeiten die Hälse umdrehen.​“ Dies pflegte immer mein Großvater zu sagen. 19.​00 in Köln Riehl man glaubt es wirklich nicht, wenn man es nicht live erlebt hat. Es gibt nichts Schlimmeres als besoffene Frauen und Männer. Sorry, aber inzwischen kann man nur noch lachen über diese Lächerlichkeit und den wilden Versuch mich hier zu ärgern, die lieben Leute wissen nur noch nicht, was an hier auf sie zukommt, wenn wir ausgezogen sind *g das bin ich mir und meiner Frau einfach schuldig und es ist garantiert straffrei *g Dazu brauche ich nicht mal eine Lobby *grins

Redakteur




19. November 2014, 20:36

Neues, von Mutti mit dem Dachschaden


Ganze drei Tage war Totenstille, vielleicht bewirkte das ja eine Pille. Ich sinniere: Entweder sind die kleinen rosa Freunde alle, oder aber sie hat vergessen sie einzunehmen. Vor zwei Stunden begann sie die Waschmaschine durch die Wohnung zu treiben und hin und her zu rennen. Ich fürchte sie wird in ihrer Wohnung von ihren imaginären Besuchern verfolgt. Zwischendurch lacht sie mit dem Trend zum Irre sein. Lachen und Irre hatten wir heute schon am Telefon, wenn ich mich recht erinnere.
Da ich ja inzwischen die Geduld und die Ruhe eines indischen Wasserbüffels habe stören mich ihre Anfälle nicht mehr. Vielmehr ist es so, dass ich jetzt immer einen bayrischen Jodler ausstoße, in regelmäßigen Abständen, was dazu führt, das die Waschmaschine stoppt. Ich bin mir inzwischen auch gar nicht mehr so sicher das es die Waschmaschine ist … hm … vielleicht betreibt sie ja ein SM-Studio und ich weiß das nicht. Müsste man das nicht eigentlich der Sitte melden? Ich meine wir sind eine gehobene Wohngegend hier und es gibt auch Kinder im Haus, nicht das man sich noch strafbar macht. Das sind Überlegungen die mich quälen.
Jetzt gerade ist wieder Totenstille. Vielleicht hat sie ihre Sitzung beendet, oder schlimmeres sie ist tot. Der Gestank der sich da verbreiten würde und die Gefahr für die Gesundheit. –
Nein, es geht weiter, ergo lebt sie noch, da fällt mir aber ein Stein vom Herzen. Was mir auffällt, sie und ihrer Lobbytusse von der dritten Etage haben schon länger nicht mehr im Müll gewühlt, war wohl doch zu gesundheitsbelastend. Immerhin habe ich heute natürlich meinen Müll artgerecht getrennt und entsorgt. Was ich eigentlich schon seit Jahren mache. Na mal sehen vielleicht ärgere ich sie morgen wieder. Immerhin habe ich einen guten Draht zur Müllabfuhr, die diesen kleinen Spaß immer mitmachen. Ich hatte da so eingehende Gespräche mit denen neulich und die haben sich kaputtgelacht. Ich darf also hin und wieder ein Stück Plastik auf den Papiermüll legen, aber das wissen die Lobbyistinnen nicht. Die wissen auch nicht was ich für eine Lobby habe, müssen sie auch nicht wissen, genau da liegt für mich der Spaß. Hach, ich kann ja so fies sein, besonders dann wenn ich nicht reagiere. Die die mich kennen wissen, dass ich gerade dann am gefährlichsten bin, wenn ich lange Schweige.
So, die Waschmaschine ist fertig, sie hat vermutlich durch einseitige Belastung (die ist sogar offensichtlich unkundig, wie man eine Waschmaschine befüllt) aufgegeben. Sie liegt in den letzten Zügen und rumpelt noch ein wenig, wohl ein Fall für den Müll … aber bitte auch schön recycel gerecht entsorgen.
In diesem Sinne Nachbarn, passt auf euch auf, die meisten Unfälle passieren im Haushalt.

Copyright: H.​-S. Damaschke, sheep-black.​com

Redakteur




01. November 2014, 14:13

Mutti mit dem Dachschaden feiert den Feiertag

Wer da glaubt, es sei Feiertag und Ruhe, der irrt. Sie nimmt wohl den Begriff des „Feiertages“ gerade wörtlich. Dazu hat sie sich den Chor der „Krachtaler Super-Spatzen" eingeladen, die da Lieder singen, sodass sich jeder anständige Sänger fremdschämen dürfte. Seit drei Stunden werden Stühle gerückt in illusterer Sangesrunde, sodass es kracht. Wie gut, dass ich Metallica, Linkin Park und andere eingeladen habe und diese Darbietung versuchter Kunst überboten wird. Ich überlege, ob ich das nicht mal aufzeichne und an das allgemeine Fernsehen weitergeben soll. Nach dem Motto: Die Hausverwaltung kümmert es nicht und eine Durchgeknallte muss man ertragen. Wenn die gute Mutti wüsste, dass sie schon längst das Gespött des Internets ist, würde sie sich wahrscheinlich normalisieren oder es noch toller treiben, weil: besser negative Aufmerksamkeit als gar keine. Ja, sie ist schon arm dran, die Mutti mit dem Dachschaden. Was soll man tun? Holt man die Polizei, dann heißt es, sie sei das nicht, das käme von woanders. Sie ist ja die Unschuld vom Lande. Doch wenn man genauer hinschaut, dann stellt man schnell fest, dass sie die Boshaftigkeit in Person ist und sie hier schon zig Mieter vergrault hat, und das sollten doch künftige Mieter wissen, oder? Ich bin immer für Aufklärung.
Was die gute Mutti noch nicht weiß, ist, dass man im Zeitalter der Digitalisierung nicht nur schriftlich Lärmprotokolle führen, sondern sogar aufzeichnen kann, und dann wollen wir mal sehen, wer und was den Lärm verursacht. Sie hatte ihre Chance.
In diesem Sinne: schönen Feiertag ;​-)

Redakteur




31. Oktober 2014, 20:03

Halloween! Neues von der Mutti mit dem Dachschaden

15.​30 Uhr: Mutti zäumt sich auf, um Halloween zu feiern. Kann man sich noch hässlicher machen als man eh schon ist? Ich meine, sie erregt so schon einen Anblick des Schreckens, da muss sie sich nicht mal mehr verkleiden. Aussehen ist ja bekanntlich Geschmackssache, aber in dem Fall - der geneigte Leser wird mich verstehen - nach dieser Terrornacht. Ich meine die letzte, da kam Mutti mit dem Dachschaden auf die coole Idee, sich im Regen auf ihren Balkon zu begeben und zu pfeifen. Es war genau um 3.​10 Uhr, da begann sie zu pfeifen, was das Zeug hält, so falsch und schräg, dass sich selbst mein Opa im Grab umgedreht hätte. Ein Nachbar von gegenüber, der sich offensichtlich auch gestört fühlte, schrie dann gellend durch die Nacht, wenn das jetzt nicht aufhören würde, dann würde er ihr den Hals umdrehen. Tödliche Stille machte sich breit nach diesem Brüller. Ich dachte schon, nun gäbe sie Ruhe, aber nix war. Sie ließ dann erst recht den Tollux raus und begann hin und her zu steppen, als sei dies mitten in der Nacht das normalste der Welt. Schlag 4.​40 Uhr sank sie dann vermutlich erschöpft in ihr Bett. Jedenfalls tat es einen Schlag, sodass ich dachte, sie sei einfach umgefallen und vielleicht verstorben. Ehrlich gesagt, ich hätte das begrüßt und mir hätte es Halloween versüßt. Na ja, bis eben gerade war dann Ruhe in der Truhe oder besser gesagt über uns.
Meine Frau, die Liebste von allen, ist dann ja auch manchmal ein kleiner widerlicher Widder. Musste sie doch den Müll entsorgen, ich wollte noch raten, dass sie es erst dann tut, wenn die Mutti mit dem Dachschaden das Haus verlassen hat, denn bekanntlich geht sie ja Freitags um 17 Uhr immer in die Dorfkneipe, die letzten Hirnzellen abtöten, aber nein, sie musste ja den Müll entsorgen, der immer und immer wieder einen Kotrollwahn bei der Mutti auslöst.
Kurz nach der Entsorgung (es waren nur geringe Mengen Plastik- und Papiermüll) begann oben das Aufzäumen von Mutti und jetzt randaliert sie so über uns herum, dass man glaubt, über einem würde ein Horde Zirkuspferde das Tanzen üben. Na ja, sie zäumt sich ja auch auf wie ein alternder Zirkusgaul, nur dass der ja wirklich schön ist.
In vierzig Minuten wird sie das Haus verlassen und dann wird wieder Ruhe sein, bis sie dann mitten in der Nacht zurückkehrt. Ich jedenfalls habe vorgesorgt und mir das Kostüm des Sensenmannes ausgeliehen und bei einem befreundeten Bauern eine echte Sense, denn schließlich ist ja Halloween und da geht schon mal der Tod um …
In diesem Sinne: Happy Halloween
Copyright Henry-Sebastian Damaschke

Redakteur




27. Oktober 2014, 19:12

Neues von Mutti mit dem Dachschaden

Montagsgedanken
Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht mit den lieben Nachbarn, aber ich kann nur sagen: „Mutti über mir ist wieder durchgedreht.​“
Lasst mich ein Fazit ziehen: Was hatten wir in der letzten Zeit nicht alles?
- Durchforstung unseres Mülls, nach verdächtigen Spuren der „Nicht-Konsequent-Mülltrennu­ng (mit Verlaub, ein völlig wahnsinniges Unterfangen, denn wer wühlt sich schon durch den Müll seiner Nachbarn? Vermutlich nur jemand, der auf Infektionskrankheiten steht, aber krank ist sie ja schon, was natürlich den Schülern zugute kommt, die sie dann nicht ertragen müssen.​)
- Zigarettenkippen durch unsere gekippt stehenden Fenster geworfen, völlig hysterisch zuvor auf der Straße gesammelt (sie scheint sich als Müllbeauftragte zu fühlen, ob sie wohl dafür bezahlt wird, so von der Stadt?​)
- Dauerlärm hatten wir dann auch noch, jede Nacht und jeden Tag. Der wurde jetzt allerdings eingestellt, zumindest reduziert. (Vermutlich muss man in seiner Wohnung hin und her rennen, wenn man einsam ist. Eine Ursachenanalyse bezüglich dieses Zustandes möchte ich mir allerdings an dieser Stelle ersparen.​) Ach ja, es leben ja auch Raucher in diesem Haus, auch wenn die gute Frau behauptet, wir wären die einzigen, sie ist Exraucherin. Was natürlich nicht stimmt, denn es rauchen definitiv noch mehr Leute in diesem Hause.
Aber kommen wir zu ihrem neusten Wahn. Frischluft muss ins Haus, die Türen stehen auf, zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das fördert zwar die Gefahr des Einbruches in die Wohnungen, aber das macht ja nichts, denn die gute Mutti ist sicherlich da auch versichert, wenn denn jemand einsteigt, aber vielleicht haben wir ja alle Glück und sie wird von einem dann erschlagen.
Dieser Wahn war nur noch zu toppen durch das, was gerade stattgefunden hat. Wir haben seit einigen Tagen ein Heizungsproblem, da war eine Pumpe defekt und diese musste ausgetauscht werden. Da aber noch einige Ersatzteile eingebaut werden müssen, denn Handwerker sind ja nun auch nicht so schnell, läuft die Heizung nur mit halber Kraft und das warme Wasser ist auch nur temporär verfügbar, aber das soll ja schnell wieder repariert sein. Nur Mutti, die von oben, will das nicht einsehen und schlägt nun mit einem Hammer gegen ihre Heizkörper, sodass es im ganzen Haus scheppert. Cool, dachte ich gerade und lachte. Hielt man mir doch vor, dass ich keine Lobby im Hause habe, aber was soll ich euch sagen, ich brauch keine Lobby, ich zahle Miete. Tja, und für alles andere gibt es die blauen Jungs und Mädels oder aber den psychiatrischen Notdienst.
In diesem Sinne: Macht es gut, Nachbarn, und immer schön aufpassen, was der Nachbar tut, nicht dass man aus purem Versehen irgendwann mal mit einem Einbrecher verwechselt wird ;​-)
Bis demnächst, euer Elchi … wenn es wieder heißt: Neues von „Mutti mit dem Dachschaden“.
Ja und vielleicht mache ich daraus irgendwann ein Buch *gg

Redakteur




11. Juli 2014, 11:04

Fiktiver Kundenbrief *gg


Liebe Kunden und liebe Freunde,
ich arbeite sehr gerne und auch sehr viel, denn ich liebe meinen Beruf. Mir macht es Freude, neue Dinge zu schöpfen, ob nun ein Logo oder eine Webseite. Ich zeichne auch wahnsinnig gerne Cover und ich liebe es, Experimente in Photoshop und In-Design für euch zu machen. Nur leider kann ich das nicht immer alles umsonst tun, denn auch ich muss meine Rechnungen bezahlen und auch die EU unterstützen. Ihr kennt ja alle das Merkelproblem und die damit verbundene ungeheure Verschwendungssucht, welche leider sehr therapieresistent ist und trotz vieler Bemühungen immer wieder zu Rückfällen führt. Eben ein typisches Suchtproblem.

Neulich habe ich auch festgestellt, dass ich meinen Strom, meine Heizung und mein Telefon nicht zum Freundschaftspreis bekomme. Tja, und das Finanzamt begünstigt mich auch nicht durch eine Steuerbefreiung. Schade eigentlich!

Ihr dürft es mir glauben, ich habe versucht unter allen Anstrengungen, mein Auto davon zu überzeugen, Wasser zu tanken statt Benzin. Die Folge war ein Motorschaden, und was soll ich euch sagen, die Werkstatt wollte mir auch keinen Freundschaftspreis machen, nur weil ich so lange Jahre dort schon Kunde bin. Die Inflation halt, klagte der Mechaniker. – Also hab ich das Auto abgeschafft und fahre wieder Fahrrad.

Ich habe auch versucht, meinen Bäcker, wegen der langen Bekanntschaft, zu überzeugen, mir die Brötchen zum Freundschaftspreis zu überlassen, aber der klagte, dass er die Angestellten bezahlen müsse und sein Hund gerade eine teure Operation brauche. Tja, was soll ich euch sagen. Ich versuchte mein Glück beim Metzger, aber der erklärte mir, ein Freundschaftspreis sei zurzeit nicht drin, weil die vielen Fleischskandale leider riesige Löcher in seinen Sparstrumpf gerissen hätten.

So fragte ich meinen Freund, einen bekannten Bierbrauer, um wenigstens ein Kölsch zum Freundschaftspreis zu bekommen, und der sagte mir dann in seiner bekannten liebenswürdigen Art, dass er mir gerne eins ausgeben würde, aber mit den Freundschaftspreisen sei das so eine Sache.

Das stimmte mich dann sehr nachdenklich, denn Freundschaftspreise beenden letztlich irgendwann jede Freundschaft. Da ich das aber nicht will, denn meine Freunde sind mir viel mehr wert als Geld, wird es in dieser Unternehmung keine Freundschaftspreise mehr geben und leider kann ich auch nicht umsonst arbeiten, auch wenn mir die Arbeit wirklich Freude macht.

In diesem Sinne einen schönen Tag und ein tolles Wochenende *gg

(Ach übrigens, für das Korrigieren dieses Briefes musste ich meiner Frau, Lektorin, die Hälfte meines Taschengeldes abtreten *gg)

Redakteur



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