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Geschichten vom Schaf, dem schwarzen,
und vom  Regenbogen-Elch

 

 

Das schwarze Schaf erobert die Welt

www.sheep-black.com
© sheep-black.com

 

 

An diesem Tag beschloss das Schaf, das schwarze, die Welt zu erobern. Wie immer kam der Regenbogen-Elch gerade noch rechtzeitig um die Ecke.

"So ein Unfug, man kann die Welt nicht erobern, das ist ja völlig daneben. Schaf, mir scheint, du bist verrückt geworden."

"Pöh", sagte das Schaf, das schwarze. "Ich kann die Welt erobern, wirst du schon sehen."

"Schaf, nun komme aber mal zur Vernunft, man kann die Welt nicht erobern, keiner kann das, es sei denn, er führt Kriege oder er ist verrückt."

"Pöh", meckerte das Schaf, das schwarze, "ich bin weder verrückt noch will ich Kriege führen. Das ist ja Gewalt und das kann ich überhaupt nicht leiden."

"Na also", sagte der Regenbogen-Elch und lächelte. "Endlich bist du wieder vernünftig."

"Nix da", erwiderte das Schaf, das schwarze, "ich werde die Welt erobern!"

"Schaf, komm zur Vernunft, du kannst die Welt nicht erobern!"

"Oh wohl kann ich das, jeder kann das. Natürlich nicht auf einmal, aber du wirst schon sehen."

"Schaf, du spinnst heute ein wenig."

"Na und", meinte das Schaf und lachte. "Darf nicht jeder mal ein wenig spinnen?"

"Doch, schon", murmelte der Regenbogen-Elch, "aber nicht so wie du heute."

"Ich will jetzt die Welt erobern und nicht mit dir streiten", sagte das Schaf, das schwarze. Nahm Hut, Stock, Mantel  und Gesangbuch und machte sich auf den Weg.

Der Regenbogen-Elch stürzte hinter dem Schaf her, mit seinem wehenden Regenbogenmantel blieb er fast am Gartenzaun hängen.

"Was für ein Unfug", grummelte der Regenbogen-Elch. Die Welt erobern, so etwas konnte auch nur das Schaf, das schwarze, wollen. Das hatte Ideen.

"Na und wie machst du das jetzt?", fragte der Regenbogen-Elch, der außer Atem war.

"Warte nur ab", lachte das Schaf.

An der ersten Ecke der Straße, da wo das Schaf, das schwarze, zu Hause war, standen einige Leute, die schauten völlig verwundert zu dem Schaf in diesem Aufzug.

Ein schwarzes Schaf mit Hut, Stock, Mantel und Gesangbuch, das hatten sie ja noch niemals gesehen.

Das Schaf, das schwarze, lächelte und sagte fröhlich:

„Hallo, ich bin das Schaf, das schwarze, mit 109 weißen Haaren des Glücks und ich will die Welt erobern."

Die Leute lächelten und grüßten freundlich. Das Schaf, das schwarze, lächelte zurück und winkte herzlich. Dann ging es weiter, der Regenbogen-Elch lief hinter ihm her. Ein wenig weiter war der Zoo der Stadt, wo es viele Tiere gab und wo auch viele Leute waren. Als sie das Schaf sahen, blieben sie stehen und schauten es verwundert an.

"Wer bist denn du?"  

"Ich bin das Schaf, das schwarze, mit den 109 weißen Haaren des Glücks und ich will die Welt erobern."

Die Leute lachten lauthals los.  

"Ein Schaf, das die Welt erobern will. Ziemlich mutig", sagte einer.

Das Schaf, das schwarze, lachte zurück und ging weiter. Zwischendurch notierte es etwas auf einem Zettel.

Der Regenbogen-Elch hätte zu gerne gewusst, was das Schaf da notiert hatte, aber er konnte es nicht lesen. 

Es ging weiter durch die ganze Stadt, auf einem Marktplatz standen ganz viele Leute, die das Schaf, das schwarze, verwundert, aber lächelnd anschauten.

Einige begannen zu tuscheln und zu lachen, denn so ein Schaf hatte man in ganz Köln noch nicht gesehen.

Ein schwarzes Schaf mit Hut, Stock, Mantel und Gesangbuch. Das war sensationell.

Es wurde gefragt, woher es denn käme und was es da gerade machen würde, und wieder gab das Schaf, das schwarze, bereitwillig Auskunft. Es erzählte einige schöne Geschichten aus seinem bunten Leben, bedankte sich fürs Zuhören und ging weiter.

Wieder notierte das Schaf etwas auf dem Zettel und wieder konnte der Regenbogen-Elch nicht lesen, was da stand. So ging es den ganzen Tag bis zum späten Abend.

Am Abend waren beide ziemlich müde, als sie in ihre Straße einbogen, da, wo sie zu Hause waren. Die Schottin hatte das Abendbrot bereitet und die drei setzten sich an den Tisch.  

"Was habt ihr beiden denn heute so gemacht?", fragte die Schottin.  

Der Regenbogen-Elch seufzte:

"Wir sind wie wild durch die Stadt gelaufen und sind nun müde und erschöpft."

"Stimmt nicht", sagte das Schaf, das schwarze, "wir haben heute die Welt erobert."

Die Schottin begann zu lachen.

"Wie, ihr habt die Welt erobert?" 

"Das Schaf spinnt", sagte der Regenbogen-Elch.

"Ich spinne gar nicht, ich habe alles notiert."

"Wie notiert?", fragte die Schottin.

"Hier, ich habe es notiert: 2.700 Leute zum Lachen gebracht, 700 ein Lächeln entlockt, 450 Kinder getröstet und 600 Tiere im Zoo erheitert. Macht zusammen 4.450. Das ist augenscheinlich nicht viel, wenn man einmal sieht, dass wir 6,5 Milliarden Erdenbewohner auf der Welt haben, aber immerhin ist es ein Anfang, mit einem Lächeln die Welt zu erobern. Und stell dir nur einmal vor, Regenbogen-Elch, wenn jeder, der ein Lächeln geschenkt bekommt, es weitergibt, wie schnell dann die Welt erobert ist."

Da lachte auch der Regenbogen-Elch.

"Und das ganz ohne Gewalt", lächelte das Schaf und es wusste, dass es morgen wieder losziehen würde, die Welt zu erobern.

 

 

 

Copyright: H.-S. Damaschke  

 

 

   

 

 

 

 

 

 

Hallo Kinder!

Der Regenbogen-Elch und 

das Schaf, das schwarze, haben übrigens auch eine eigene Facebook-Seite   darauf sind sie ganz stolz. Wenn ihr die beiden dort mal besuchen kommt, freuen sie sich sehr natürlich auch auf ganz viele "Gefällt mir" :-)

   

 

   

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