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Heiteres und Lustiges 

 

Wie man Dinge auch ausdrücken kann :-)

 

Wer eine nicht für sich selbst bestimmte, quaderförmige Ausschachtung in der Pedosphäre vornimmt, wird sich deren Sohlbereich unter Einfluss der Gravitation nähern.

Lösung: Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.

 

Ist man sich emotional ausgesprochen wohlgesonnen, führt dies gelegentlich zu wechselseitig luziferischen Vertrauensseligkeiten.

Lösung: Was sich liebt, das neckt sich.

 

Die Abwesenheit eines nicht näher definierten Initiators einer Beschuldigung hat das Nichtvorhandensein einer judikativen Person zur Folge.

Lösung: Wo kein Kläger, da kein Richter.

 

Wer spürbar gerichtete Luftbewegungen ausbringt, wird diese in den Stärken 9 – 11 wieder entgegennehmen.

Lösung: Wer Wind säht, wird Sturm ernten.

 

Ein der Anziehungskraft unterliegendes liquides Kontinuum bildet in Sedimenten und Magmatiten konkave Vertiefungen.

Lösung: Stille Wasser sind tief.

 

Mit Nutriment gefüllt, exploriert es sich suboptimal.

Lösung: Ein voller Bauch studiert nicht gern.

 

Es empfiehlt sich, den Vollzug zweckgerichteter Handlungen nach Möglichkeit mit Verzicht auf eine 24-stündige Zeitversetzung durchzuführen.

Lösung: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.

 

Vortreffliche Resultate treten zuvörderst in der numerischen anderthalbfachen Dopplung eines Paares zu Tage.

Lösung: Doppelt gemoppelt hält besser.

 

Ein vermeintlich optimaler Zeitpunkt bringt Straffällige hervor.

Lösung: Gelegenheit macht Diebe.

 

Sach- bzw. zweckdienliche Hinweise sind im gehobenen Preissegment angesiedelt.

Lösung: Guter Rat ist teuer.

 

Eine persönliche Zwangslage hat auf kreatives Potential eine effektive Wirkung.

Lösung: Not macht erfinderisch.

 

Umsicht ist der genetische weibliche Elternteil eines Behältnisses mit Kaolinprodukten einer höheren Brenntemperatur.

Lösung: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

 

Verbale Kommunikation entspricht einem duktilen Münzmetall, das dem der diametralen Handlung in seiner Wertigkeit unterzuordnen ist.

Lösung: Reden ist Silber, schweigen ist Gold.

 

Was sich der visuellen Wahrnehmung entzieht, entzieht sich analog seiner bewussten Verarbeitung.

Lösung: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.

 

Unbewusste geistige Tätigkeiten sind gasförmige Bläschen, die von flüssigen Wänden eingeschlossen sind.

Lösung: Träume sind Schäume.

 

In meiner psycho-physischen Konstitution manifestiert sich eine absolute Dominanz positiver Effekte auf eine labile existente Individualität deiner Person.

Lösung: Ich liebe dich!

 

Im Anschluss an den atmosphärischen Fall von aus Wasserdampf kondensierten, kugelförmigen H2O-Körpern tritt der im Mittelpunkt unseres Zentralgestirns befindliche Stern optisch in Erscheinung.

Lösung: Auf Regen folgt Sonnenschein.

 

Die meist unerwünschten Fragmente eines transluszenten, anorganischen Werkstoffs gebe der günstigen Fügung des Schicksals Geleit.

Lösung: Scherben bringen Glück.

 

Die Fläche hinter einem Körper, der für Licht undurchdringlich ist, verhält sich reziprok zur Strahlung.

Lösung: Wo viel Licht, da viel Schatten.

 

Die Initialisierung eines Teils vom wiederum 365.2-ten Teil der Bewegung unseres Rotationsellipsoiden um eine gigantische, dichte Wasserstoff-/Heliumwolke beinhaltet im Sprechinstrument ein Edelmetall.

Lösung: Morgenstund hat Gold im Mund.

 

MentaleImagination besitzt die Abilität, durch Kontinentaldrift kausierte Gesteinsformationen in ihrer lokalen Position zu transferieren.

Lösung: Der Glaube kann Berge versetzen.

 

Ein der optischen Wahrnehmung unfähiges, gefiedertes, aber des Fliegens nicht mächtiges Haustier gelangt in den Besitz nicht näher definierter Sämereien.

Lösung: Ein blindes Huhn findet auch ein Korn.

 

Die Struktur einer ambivalenten Beziehung beeinträchtigt das visuelle und kognitive Wahrnehmungsvermögen extrem.

Lösung: Liebe macht blind.

 

Die Expansion der interranen Tuberosa steht in inverser Proportionalität zur intellektuellen Kapazität des kultivierenden Agronoms.

Lösung: Die dümmsten Bauern ernten die größten Kartoffeln.

 

 

 

Neulich bei IKEA

 

IKEA - schon der Name ist Scheiße.

Meine Freundin meint: "Lass uns mal wieder zusammen zu IKEA fahren. Ist doch schön, da mal wieder durchzubummeln.“  

Bummeln ... von wegen. Als ob Frauen durch den Schuppen BUMMELN würden. Sie KAUFEN sich durch. Jede von den Weibern reißt riesige Löcher in die Regale.
Natürlich am Samstag. Warum eigentlich ausgerechnet immer samstags?
Kann mir jemand sagen, warum Frauen immer samstags zu IKEA fahren wollen?
Oder sonntags? Oder freitags? Ich will nicht zu IKEA. An keinem Tag.
Aber widersprich da mal einer. Der Samstag wäre völlig im Eimer.
Und der Sonntag. Also was tun?
Klar - was sie alle tun: lächeln, innerlich sterben und mitgehen.
Anfahrt: Der Stau reicht zurück bis auf die Autobahn. Von der Ausfahrt bis auf den IKEA-Parkplatz brauchen wir 35 Minuten. Ich bin innerlich schon am kochen, lasse mir aber nichts anmerken. Auch nicht, als sich ein Fahrer rücksichtslos vorne in die Parklücke drängt. ("Komm her, du Depp. Los, steig aus. Dir hau ich ein paar aufs Maul. Depp, blöder. Dummes Teil. Los, trau dich. Weihnachtsgeschenkeverpetzer.")

Nun, er hat sich nicht getraut, meine Freundin nagt an der Unterlippe und mir geht es kurzzeitig wieder etwas besser. Obwohl ich ihm schon gern ...

Gott sei Dank hat sie sich diesmal nicht gleich im ersten Stock ausgetobt. Da hatte sie letztes Mal schon mit einer neuen Couch gedroht: "Die hier ist schön. Und sooo praktisch. Den Bezug kann man abziehen und waschen." Ich schau aufs Preisschild. ("Wir werden das Ding höchstens dreimal waschen, also kostet jedes Mal Waschen 1.500 Euro? Wieso nehmen wir nicht eine billige, schmeißen sie weg, sobald sie nen Fleck hat, und kaufen eine neue?") - "Prima. Du hast recht. Sehr schön. Sitzt sich auch bequem. Und gar nicht teuer. Ein echtes Schnäppchen. Willst du sie gleich haben?"

Zum Glück wollte sie das Ding dann doch nicht kaufen. Der Härtetest kommt im Untergeschoss: Millionen Dinge, die Frau unbedingt braucht. Jeder Artikel 5233-mal vorhanden. Natürlich will sie nur ein paar Kleinigkeiten, die sie unbedingt schon immer gebraucht hat und nirgendwo anders bekommt und schon gar nicht zu deeem Preis. Ein Nudelklammereisen ... oder so.

Jedenfalls total praktisch und gar nicht teuer. Und die tollen Gläser mit Stiel. Gibt’s nur im 10-er-Pack. Aber was solls - die alten hatte sie ja schon seit dem letzen IKEA-Besuch vor ... was? (Acht Wochen? Und die sind ja auch schon nicht mehr schön. Und die praktischen Fressbretter-Brotzeitteller aus Holz - scheiß-schwer!) Und diese Kerzenhalter und "Sieh doch mal, die kleine Leuchte da" und die praktischen zusammenfaltbaren "kannmanimmerbrauchen"-Teile und ... Sie stopft mir das Zeug in diese tolle gelbe Umhängetasche, mit der ich aussehe wie ein geistig zurückgebliebener Pfadfinder. Oder Stadtreinigung. Offenbar muss jeder Mann so eine Tasche umhaben, obwohl sie fast alle auch noch einen Wagen schieben müssen. Aber Frauen scheinen die Dinger schick zu finden. Sie scheint jetzt alles zu haben ...
dann die Schlange an der Kasse. Sie haben jetzt Schilder aufgestellt: "Ab hier 25 Minuten Wartezeit zur Kasse". Eins kann ich von hier aus schon fast lesen. Sie kann nur mühsam verhindern, dass ich die Tasche
ins nächste Regal schmeiße. Ich fasse es nicht: Die Frauen schwatzen miteinander oder wuseln noch mal davon, um schnell noch ein paar "hättenwirdochfastvergessen" zu holen, während die Männer wie die Deppen mit ihren Wagen in der Schlange stehen. Das nächste Schild: "Noch 15 Min. bis zur Kasse" veranlasst mich, mit der Tasche Schwung zu holen, aber sie meint, sie könne die Kasse schon sehen ... Na gut. Wuselwuselwusel und schon habe ich noch einen tollen Übertopf für den Dingsbums-Busch im Esszimmer (Das Drecksding werde ich mit Domestos gießen!) in der Tasche. Das nächste Schild kann man schon nicht mehr lesen: Das muss wohl jemand umgekickt haben - lauter Fußabdrücke drauf.
Aber jetzt kann ich die Kasse auch sehen. Endlich sind wir dran. Nach fünf Minuten Vorzeigen von Drivers license, Organspenderausweis, ATM-, Visiten-, Kredit- und Krankenversicherungskarte glaubt mir die blöde Kuh an der Kasse ("Mein Freund hat das nicht so gemeint.") endlich, dass ich mit dem Nachnamen und nicht dem Vornamen unterschrieben habe. ("Ich hab’s noch ganz anders gemeint ...") Der Tritt gegen den Tresen hat aber auch keinen Schaden hinterlassen.
Abfahrt: Auf dem Parkplatz beginnt das Drama von vorn: Wie komme ich von IKEA wieder weg? Die Ausfahrt ist verstopft. Der Parkplatz ist verstopft, der Weg bis zur Ampel ist verstopft, die Autobahnauffahrt ist verstopft. 35 Min für 1,6 km. Aber den blöden Deppen von der Herfahrt habe ich diesmal in eine Parklücke abgedrängt, wo er vermutlich eine Stunde gebraucht hat, um da rückwärts wieder rauszukommen. Ach ja, die Freundin ist inzwischen entsorgt, und Kater Max will nie mit mir durch IKEA bummeln *gg

 

 

Copyright: H.-S. Damaschke    







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